Heterosexualität
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Heterosexualität ist eine sexuelle Orientierung. Hierbei empfinden die Personen Liebe, Romantik und sexuelles Begehren vorwiegend oder ausschließlich für das andere Geschlecht. Das Adjektiv heterosexuell wird auch auf sexuelle Handlungen mit andersgeschlechtlichen Partnern angewendet, wenn die Beteiligten nicht überwiegend heterosexuell sind. Gegenpole bilden Homosexualität, Bisexualität und Asexualität.
heterosexuelle Vermehrung
Die heterosexuelle Vermehrung hat sich innerhalb der Evolution der Sexualität vor ca. 600 Millionen Jahren weitgehend gegenüber der asexuellen Reproduktion durchgesetzt und verbessert die Durchmischung der Gene im Rahmen der Fortpflanzung. Die sexuelle Anziehung zwischen genetisch männlichen und weiblichen Lebewesen führt zum Geschlechtsakt, bei dem es in den meisten Spezies durch Paarung während der Läufigkeit dazu kommt, dass Nachwuchs gezeugt wird.
Die Sexualität des Menschen ist jedoch komplexer, da diese nicht vorrangig auf die triebgesteuerte Vermehrung ausgerichtet ist. Da die Heterosexualität oft vom heteronormativem Standpunkt aus gesehen wird, die diese als selbstverständlich betrachtet, wird ihre Ursache von den meisten Menschen nicht hinterfragt.
soziale Bindung und Begehren
Die soziale Bindung zum Sexualpartner kann bei Heterosexuellen verschiedene Ausmaße annehmen, zwischen einem einmaligen Treffen („One-Night-Stand“) bis zu einer festen Partnerbeziehung (Ehe oder eheähnliche Verbindung). Nicht jeder, der heterosexuelle Erfahrungen hatte, muss zwingend heterosexuell sein. Sexuelle Erfahrungen können – vor allem im Jugendalter – mehr von sexueller Neugier oder von gesellschaftlichen Erwartungen bestimmt sein als von der sexuellen Orientierung. Heterosexuelles Begehren oder Handlungen kann auch gemeinsam mit homosexellem Begehren oder Handeln vorhanden sein.

